Jüdischer Kultur Festival "Ssukkat Shalom" 25. - 26. September 2021

Im Rahmen des Festjahres „1700Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, das vom Verein „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ organisiert wird, laden wir Sie zu unserem Kulturfestival am 25. und am 26. September herzlich ein.
Wir bei Gescher LaMassoret sind sehr stolz darauf, in unserer zweitägigen Feier in Ssukkat-Shalom einen möglichst vielfältigen Blick auf die jüdische Kultur und Kunst zu präsentieren. Wir feiern mit jüdischer Musik, Performance und Literatur, mit jüdischem Film, Theater und Humor und reflektieren kritisch die Realität unserer jüdischen Lebenswelt heute. Trotz COVID-19 hoffen wir, möglichst viele Menschen aus Köln und Umgebung begrüßen zu können, freuen uns auf die Begegnung und das gemeinsame Genießen der Vielfalt heutigen jüdischen Lebens.

Eintritt 15€, Ermäßigt 10€

Samstag 25.09.2021

Martin Bock (Melanchthon Akademie), Rabbinerin Natalia Verzhbovska (Gescher LaMassoret), Efrat Gal-Ed (Köln)

Gesang – Bavat Marom

Klavier – Eyal Bat

Auf dem Programm steht jiddische Lyrik aus dem Europa und den USA der Zwischenkriegszeit mit Gedichten von Anna Margolin, Peretz Markish, Kadia Molodowsky und Melech Ravitch. Sie wurden teilweise eigens für diesen Abend von den israelischen Musikern vertont. Efrat Gal-Ed (Köln) führt ein Live-Gespräch mit den aus Tel Aviv zugeschalteten Musikern, die Videoaufnahmen der Lieder werden eingespielt.

Bavat Marom ist international anerkannte Mezzosopranistin.

Eyal Bat ist einer der bekanntesten Komponisten vokaler Musik in Israel.

Mischa Kuball Professor für Kunst im öffentlichen Raum KHM Köln

Dr. Gregor H. Lersch Leiter Ausstellungen und Kurator, Jüdisches Museum Berlin

Dr. Gregor H. Lersch ist seit 2016 am Jüdischen Museum Berlin tätig und kuratierte hier Projekte wie Redemption Now von Yael Bartana (2021), res·o·nant von Mischa Kuball (2017), Aural von James Turell (2018) und A muslim, a christian and a Jew von Eran Shakine (2016).   

Das Jüdische Museum Berlin zeigte Mischa Kuballs res-o-nant – eine begehbare Licht und Klanginstallation des Düsseldorfer Konzeptkünstlers. Kuball schuf die Installation speziell für den neuen Ausstellungsraum im Untergeschoss des Libeskind-Baus.

Im Fokus des Gesprächs stehen Fragen nach der Rolle des Museums, der Stadt, der Poesie und der Arbeit mit Klang in all seinen Formen.

Dokumentar Film von Kerstin Stutterheim 2017

Mehr sehen als man sehen kann.

Die Geschichte eines außergewöhnlichen Lebens eines außergewöhnlichen Juden und Erfinders der Medientechnologie, der fast vergessen wurde. Seine Rache an Hitler half, die optische Industrie in Tel Aviv und den Staat Israel aufzubauen.

Dr. Kerstin Stutterheim war Rektorin der KHM in Köln und ist jetzt Professor für Creative Practice an der Edinburgh Napier University

Sharon Brauner und Karsten Troyke erfreuen sich als Solisten und als Duo mit ihren jeweiligen Bands seit Jahren größter Beliebtheit.

 Lieder in jiddischer Sprache über das Leben und das Lieben. Jiddische Evergreens in neuem Gewand sowie eigene Nachdichtungen bekannter Lieder und neue Songs.

(Diese Veranstaltung findet in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln statt)

Film von Ernst Lubitsch 1942

“Sein oder Nichtsein” ist ein US-amerikanischer Spielfilm von dem in Deutschland geborenen Regisseur Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1942.

Die Komödie mit Elementen von Thriller und schwarzem Humor” wurde bei ihrer Veröffentlichung kontrovers diskutiert, gilt aber heute bei der Filmkritik als brillanter Komödienklassiker.

(Diese Veranstaltung findet in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln statt)

Sonntag 26.09.2021

Jiddisch-deutsche Lesung mit Claudia Brinker und Efrat Gal-Ed

Die Matinee ist moderner jiddischer Lyrik gewidmet. Efrat Gal-Ed führt in die jiddische Lebenswelt ein, stellt die Autoren vor und liest die Gedichte. Die deutschen Übersetzungen werden von Claudia Brinker vorgetragen.

 Claudia Brinker, Sprecherin

Efrat Gal-Ed, Professorin an der Abteilung für Jiddistik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 

“Yingl-tsingl-khvat” 

Eine poetische Aufführung für Kinder und Erwachsene.

„Yingl-tsingl-khvat“, ein Gedicht des jiddischen Dichters Mani Leyb, erschien 1919 mit Illustrationen von El Lissitzki. Wir lesen das Gedicht auf Jiddisch und auf Deutsch, begleitet von Originalmusik des Komponisten Nicolas Dupin und einem Video, das Lissitzkis Lithographien präsentiert.

Ein faszinierendes Kunstwerk für Kinder und Erwachsene.

Lesen und Gesang: Valentina Fedchenko
Klavier: Bastien Hartman
Zeichentrickfilm: Marine Bikard

„Wie schön sind deine Zelte“: Emanuel Kirschner war einer der größten Kantoren und Synagogenkomponisten seiner Zeit. In den letzten Jahren werden seine Melodien erneut in Synagogen weltweit verwendet.

Kantor Amnon Seelig (Jüdische Gemeinde Mannheim) singt Kirschners Kompositionen und erzählt über sein Leben und Wirken in einer spannenden Zeit, zwischen Hoffnung und Unterdrückung, zwischen Gleichstellung und Vernichtung.

Klavierbegleitung: Scott Faigen

(Diese Veranstaltung findet in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln statt)

 

Was ist der Unterschied zwischen einer italienischen und einer jüdischen Mutter?

Die italienische Mama sagt, wenn du nicht alles auf deinem Teller aufisst, bringe ich dich um!

Die jüdische Mame sagt, wenn du nicht alles auf deinem Teller aufisst, bringe ich mich um!

Jüdischer Humor war schon immer ein Teil unserer Überlebensstrategie, wenn man darüber lachen kann, kann es nicht so schlimm sein oder …

Wie lernt man einen jüdischen Witze erzählen?

Eine Veranstaltung mit alten und jungen Mitgliedern von Gescher LaMassoret

 

Jiddische Lieder und jüdische Instrumentalmusik aus Renaissance und Barock

Simkhat hanefesh (Freude der Seele)
Diana Matut, Gesang, Blockflöten, Nyckelharpa
James Hewitt, Barockvioline, Barockviola
Nora Thiele, Percussion, Rahmentrommeln, Glocken, Colascione
Erik Warkenthin, Laute, Theorbe, Barockgitarre
Dietrich Haböck, Viola da Gamba

Im Jahr 1719 begab sich der junge Abraham Levie aus Lemgo auf eine Reise, die ihn mehrere Jahre durch die deutschsprachigen Länder bis nach Italien und Elba führen sollte. Seine Reiseerinnerungen, in Amsterdam verfasst, sind in Manuskriptform erhalten geblieben.
Das Ensemble „Simkhat hanefesh“ begleitet Abraham Levie musikalisch auf seiner Fahrt und präsentiert jüdische Musik aus Renaissance und Barock, die mit den Orten der Reise in Verbindung steht. Kurze Lesungen aus Levies Erinnerungen ergänzen die Musik und lassen die Erlebnisse des Reisenden lebendig werden.
Die Nähe christlicher und jüdischer Musikkulturen werden in diesem Konzertprogramm eindrucksvoll zur Geltung gebracht.

(Diese Veranstaltung findet in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln statt)

Anmeldung

Für die Teilnahme gilt die 3-G Regel: vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete (24 Stunden bei Schnelltest, 48 Stunden bei PCR Test)

    Adresse

    Efrat Gal-Ed

    Mischa Kuball

    Sharon Brauner Karsten Troyke

    Amnon Selig

    Bavat Marom Eyal Bat

    Web Developer

    simkhat hanefesh

    simkhat hanefesh

    Valentina Fedchenko

    “Jüdisches Leben in Deutschland